Historischer Hintergrund
Der Name dieses Zimmers geht auf den Uhrturm des ehemaligen Zentralen Fischmarkts zurück, in dem 1933 das Triester Meeresaquarium eröffnet wurde. Es wurden 25 Becken mit einem Fassungsvermögen von 200 bis 2.500 Litern sowie ein zentrales Becken mit 17.000 Litern gebaut.
Das Wasser wurde vom Meer direkt am Pier neben der Fischhalle entnommen und mithilfe einer leistungsstarken Pumpanlage in den Uhrturm auf eine Höhe von etwa zehn Metern befördert, um dort ein großes Sedimentationsbecken zu füllen, aus dem das Wasser wiederum durch den Schwerkraftfluss ins Erdgeschoss geleitet wurde. Das System arbeitete also im offenen Kreislauf: Zwar fehlte eine moderne Filterung, dafür wurde das Wasser kontinuierlich ausgetauscht, sodass der Planktongehalt konstant blieb.






